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3 (1814) Geschichte des Feldzugs [2] / [Erzherzog Karl von Österreich]
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Seite
218
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lein hatte er nicht hinreichende Kräfte; unddoch schienen seine Bewegungen nicht Idossauf die Truppenzahl berechnet, mit der er sieausführte. Auf der andern Seite dran« Fre-lieh auf einmal zu rasch vor, dass nicht Moreauein combinirtesManövervcrmutlien sollte; undfür diesen Fall gab ihm seine Aufstellung in derMitte wenig Beruhigung. Er entschloss sich da-her zum Rückzug an die Iller , noch immer inder Hoffnung, die Offensive bald wieder zu er-greifeil, die er mit mehr Leichtigkeit zu eröff-nen glaubte, wenn er von dem rechten Donau-ufer ausging, ohne erst den Übergang des Flus-ses erzwingen zu müssen. Da er aber doch dieWichtigkeit fühlte, einen festen Fuss auf demlinken zu behalten; so detacliirte er noch am18. den General Montrichard mit 4Bats. 8 Esc.in forcirten Märschen nach Ulm , um diesen Po-sten zu behaupten, und die Passage daselbstüber die Donau gegen den General Nauendorfzu vertheidigen.

Abatucci und Ferino mit der Brigade Jordimussten in Eilmärschen abgehen, ersterer vonLandsberg die Wertach aufwärts, um den Rü-cken vonFrelich zu bedrohen, und seine "Vor-rückung über Kempten einzustellen ; letzterergegen Memmingen , welches von den österrei-chischen Streifparteien beunruhiget wurde.