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3 (1814) Geschichte des Feldzugs [2] / [Erzherzog Karl von Österreich]
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und. der Reorganisirung bedurfte; so waren32,ooo Mann zu wenig, uni sie aufzuhaltenzu viel, um sie zu beobachten: 20,000 würdeneine Vorp osten chaine an der Wipper und amRheine füglich bestritten; sich bei einem ernst-lichen Angriff zur Completirung der Garnisonenin die Festungen geworfen haben; und der Erz-herzog gewann 12,000 Mann mehr zur Opera-tion am Oberrhein, wo doch die Hauptsacheentschieden werden musste. Aber nicht genugmit diesem Fehler: er vertheilte noch die 16,000^Mann, mit welchen er sich in Marsch gesetzthatte, durch Zurücklassung eines Detachementsim Rheingau und eines Corps bei Mannheim ,so, dass er nur mit 9Rats. 17 Escad. (8,5ooM.)an der Rench anlangte. Zwar streiften die beiMannheim gebliebenen Truppen im Eisass undbis gegen Strassburg : allein diese Züge wurdennur von einigen Escadrons ausgeführt, und wa-ren eine Nebensache, die Moreau wohl zu wür-digen wusste, und welche auf seine Entwürfekeinen Einfluss haben konnte.

Ein zweiter Missgriff des österreichischenFel dir er rn war die Richtung und Langsamkeitseiner Bewegungen im Rheinthale. Wenn er,ohne sich durch Detachements zu schwachen,mit forcirten Marschen entweder gleich vonHeidelberg aus, oder über Pforzheim an den