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eben die Sicherheit eines Schiffs so oft abhängr,zu versorgen, und ihnen geschickrere und erfahr-nere Führer unc! Matrosen zu geben. Dies al-les konnte «aber auch nur durch eine directeSee-communication zwischen dem europäischen Rufs«lande und den Colonien bewirkt werden. Bisdahin waren sie nur über dakutsk und Ochotsk mit dem Nothwendigsten versehen worden. Diegrofse Entfernung, und der aufserordentlich he-schwerliche Transport der AVaaren und Bedürf-nisse, zu welchem jährlich über 4000 Pferde ge-braucht wurden , erhöhte die Preise der Waarenschon in Ochotsk aufserordentlich. So ward zumBeispiel zu den wohlfeilsten Zeiten ein Pud Rog-genmehl, welches in den östlichen Provinzen deseuropäischen Rufslands gewöhnlich nur einen hal-ben Rubel kostete, zu 8 Rubel; ein Stof Brante-wein zu ao, oft auch zu 4 ° und 5o Rubel ; undandere Bedürfnisse in einem ähnlichen Verhält-nisse verkauft. Oft wurden diese "Waaren, nach-dem sie schon den gröfsten Theil des Wegs ge-bucht hatten, gepliindeit, und nur ein Theil da-von kam in Ochotsk an. Der Transport vonAiikern und Ankertaucn schien fast ganz unmög-lich ; ihrer Unentbehrlichkeit wegen nrufste manzu Mitteln seine Zuflucht nehmen , die oft dieschädlichsten Folgen hatten. Die Ankertaue wur-den in kleine .Stücke von 7 his ß Fadeu zerhauen,und in Ochotsk zusammengeknüpft. Die Ankerführte man gleichfalls in Stücken dahin, undschmiedete sie dort zusammen. So schwierigund kostbar dieser Transport his Ochotsk war,eben so schwierig, und noch ungewisser war derX:.ansport von Ochotsk nach den Inseln und derKäste von Amerika . Die elende Bauart der Schif-fe, dio Unwissenheit der meisten ihrer Führer,