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Vorrede.
Erlernung der Kriegskunſt eroͤffne; einenWeg, der auch in Friedenszeiten offen bleibe,wo ſonſten bey dem Mangel der Beſchaͤffti-gung die Faulheit Wurzeln faßt. Dieſeriſt die Theorie.
Jetzo, da man keine Kriegsſchulen, nachArt der Griechen und Roͤmer, wenigſtenskeine ſo vollkommene, wie ſie, hat, muß manſich aus demjenigen, was vom Kriege ge-ſchrieben iſt, ſelbſt eine machen. Man mußleſen. Man muß bey den Griechen undRoͤmern anfangen: dann ihre Kriegskunſtbleibt das Vorbild und das Muſter der un-ſrigen. Von da muß man biß auf unſereZeiten fortwandern Man muß die Kriegs-wiſſenſchaft unter allen ihren Veraͤnderun-gen kennen lernen; man muß ſehen, wann,und warum ſie geſtiegen, gefallen, und wie-der empor gekommen. Man vergleicht diegriechiſche Phalange mit der roͤmiſchen Le-gion, und dieſe mit den Legionen Franzdes I. und Heinrichs des II. Man haͤlt denKeil gegen die Colonne, die Lanze gegen denDegen, die Picken gegen die Feuergewehre,die Schleuder und Schnellbaͤnke gegen dieFeuermoͤrſer, die Mauerbrecher gegen dieKanonen, u. ſ. w. zuſammen. 1
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