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Regierung ware, beſaſſe eine beſondere Scharf-
ſinnigkeit und Richtigkeit in Beurtheilung derKriegsbegebenheiten. Die Freymuͤthigkeit,womit er ſeine Meynung uͤberall, auch da, woer Fehler entdekt hatte, herausſagte, zoge ih-me viele Feinde und Verfolger uͤber den Hals.Man muß darneben faſt glauben, daß er dar-durch zugleich ſeinem Glükke einen Stoß gege-ben; dann es iſt gewiß, daß er mit ſeinen uͤbri-gen vortrefflichen Eigenſchaften wuͤrdig gweſenwaͤre, Armeen zu commandiren.
Die Reguln, welche er uͤberall aus denenvorgefallenen Begebenheiten herausziehet, unddie Gruͤndlichkeit, womit er dieſelbe zerlegetund erklaͤret, ſind ein reifer Unterricht vor denOfficier, nicht nur vor den Anfaͤnger, vor denniedern Officier, ſondern auch vor denjenigen,der uͤber die Anfangsgruͤnde der Kriegskunſtſchon hinaus iſt; ja ſelbſt vor den General;denn nicht alle Generale ſehen ſo weit wie Feu-quieres. Er war 1648. gebohren. SeineDienſte werde ich im zweyten Abſchnitte, da ichvon ſeiner Geſchichte rede, erzaͤhlen.
Die deutſche Ueberſezung ſeiner Memoires,welche 1738. zu Leipzig herausgekommen, laͤſ-ſet den Wunſch zu einer reineren und richtige-ren uͤbrig.
Obſer-