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Instruction zu Abrichtung der Scharfschützen : nebst Anmerkungen und vorausgeschickten Winken über die Tendenz der Taktik des Fussolks und die Geschichte der leichten Infanterie seit der Erfindung des Schiesspulvers / [Heinrich Philipp Reinhard von Porbeck]
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157
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zu Ablichtung der Scharfschützen. 157

ist dieses immer gut; wo nicht, so erwartet er sei-nen Gegner ruhig im Anschlag, indem er ihm aufdie Herzgrube hält. Hat der Reiter einen Cürns, sohält er auf das Pferd. Er drückt nicht eher los, bisersterer nur noch 20 Schritte entfernt ist. Sollte erdennoch durch einen besonders unglücklichen Zufallfehlen, oder versagt ihm das Gewehr, oder kommen2 Cavalleristen auf ihn los, wovon er nur einen er-legen konnte, so vertheidigt er sich noch mit demBayonnet, sucht des Feindes linke Seite zu gewin-nen und sein Pferd niederzustofsen.

Es ist indessen schon ein Fehler, wenn ein ein-zelner Schütze in diese Lage kommt, weil (§. 12)nie weniger als 2 Mann mit einander gehen dürfen.Diese können sich ein paar Cavalleristen schon rechtgut widersetzen , wenn sie hart an einander schlies-sen und immer ein Gewehr s^Lden behalten, wenndas andre abgefeuert wird. Können 2 Rotten gemein-schaftliche Sache machen, so ist dieses desto besser.Um die Leute daran zu gewöhnen , commandirt derScbützenofficier zuweilen plötzlich: C av aller ielAuf diesenRuf schliefsen sich je zwey und zwey Rotten,nämlich die ite und 2te, die 5te und 4te, dieund 6te etc. dergestalt dicht an einander , dafs die 4oder 5 Mann,- woraus sie bestehen, nach allen Sei-ten Front machen, und sich so die ganze Kette inkleine Quarrees verwandelt. Wird hierauf wie-der vorwärts oder zurück geblasen, so bleiben dieRotten , welche auf diese Art im Nothfall zujaqimen-schliefsen müssen , blos mit einem Zwischenraum vonzwey Schritten neben einander, bis es anders befoh-len wird. Die Distance von einer solchen Doppelrott r