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Instruction zu Abrichtung der Scharfschützen : nebst Anmerkungen und vorausgeschickten Winken über die Tendenz der Taktik des Fussolks und die Geschichte der leichten Infanterie seit der Erfindung des Schiesspulvers / [Heinrich Philipp Reinhard von Porbeck]
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"Versuch einer Instruction

zur andern wird um so viel gröfser. Wird gefeuert,so schiefst jede Doppelrotte für sich , und die geradeRotte richtet immer ihr Feuer so ein > dafs es zwi-schen das desersten und atenGliedes der ungeradenRottein die Mitte fällt.

Liegt Infanterie und Cavallerie in der nämlichenGarnison , oder kommen sie in Kxercierlägevn 'zusam-men, so läfst man die Schützen von beyden zuweilenmit einander Avant- und Arrieregarden , Patrouillen,Piecognoscirungen etr. machen, auch irn freyen Feldegemeinschaftlich plänkeln. linden sich hier und daGegenstände, wodurch die Infanteristen sich einiger-maafsen decken können, z. B. Bäume und Gräben,so sind sie vor der Cavallerie voraus. Ist das Feldganz flach , so ist gewöhnlich die Cavallerie vorn.Doch müssen die Schützen zu Fufs auch in diesemFall sicli nicht scheuen, mit den Berittenen vorzu-gehen. T m Nothfall, wenn diese davoujagen , müs-sen sie dann den Steighügelriemen oder Schwanz desPferdes halten und ihm gleichlaufen, oder sich mittibergehängtem Gewehr auf die Croupe desselbenschwingen. Stellt uns der Feind hlos Plänkler zuI'ufs entgegen, so bleiben die Infanterie - Schützen be-trächtlich vor der Cavallerie voraus, bis der Feind aufeiner Lbene zerstreut ist. Wenn dann letztere zwi-schen den Plänklern zu Fufs durch in schnellem Gal-Jop auf den Feind stürzt, so nehmen erstere das Ba-yonnet auf und folgen schreyend in vollem Lauf. *)

*; Dafs unsre Scharfschützen bis jetzt noch weder mit demBayonnet zu fechten, noch zu voltigiren gelehrt werden,wirtt doch wohl die Ausführbarkeit des 39tsn ia nichtüber den Haufen?