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Die Vorstellungen der alten Griechen und Römer über die Erde als Himmelskörper / von Ludw. Oettinger
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Plutarchs 13 ), Galens 14 ), Eusebius lä ), dass die Erde die Gestalteines Trapezes oder Tisches habe, nach dem Zeugnisse des Origenes 16 ), nurdass sie breit sey. I)iess ist ein sehr unbestimmter Ausdruck und deutet wahr-scheinlich dahin, dass er sie für einen Hachen, nicht für einen massenhaften cylindcr-förmigen Körper wie Ana xi man der hielt. Denn er dachte sich die Erde ausstark verdichteter Luft entstanden, und ruhend auf zusammengepresster Luft, diein dem untern Theile der Halbkugel angchäuft ist, und von der sie wegen ihrerbreiten Gestalt getragen werde. Aristoletes berichtet über diese Ansicht a. a.0. etwas ausführlicher, womit auch die Angaben von Galen, Plutarch ,Eusebius und Orige lies übereinstimmen. I7 )

Diogenes aus Apollonia, der wahrscheinlich zu Anaxogoras Zeiten lebte,nicht aber wie angegeben wird Anaximenes Zuhörer war meinte die Erdesev aus Luft entstanden und legte ihr eine runde Gestalt bei IS ). Xenophanes meint nach Plutarchs und Galcn’s, Achilles Tatius und EusebiusZeugnisse ,9 ), dass die Erde aus Luft und Feuer entstanden sey und dass siebis in eine unendliche Tiefe Wurzel treibe, also auch sich bis in die unendlicheTiefe erstrecke. Dass er aber erklärt habe, sie sey eine breite Fläche, wie

13) d. Plac. phil. III, 10 'Ava'gi/.dveg TQanaCoaiö/' (zi t v jo~r).

14) d. phil. hist. XXl,2.’Arai;ifdvr;g zyarzedoeidij.

15) Praep ev. XV, 50. 'Aval-tfdvz'g zgane^oeidij.

IG) Philosoph. I, \ 11. , Tr t v de yrjv ni.uzeiav tlvcu in deQog oyor/.dvr l v.

17) Aristot. d. coel. II., 13. ’AvuHifdvt^g de xdi 'Avaguydoag xui Ar t iiox<jizog zoni.urag u'lziov eivai zpaoi zd fteveiv deztjv. Gal. d. hist. ph. XXI, 7. Ava—iiidvr t g dia zo izlarog inoyeiod-az ziii cUoi. cf. Euseb. Praep. ev. I, 8.

18) Diog. Laert. IX, 57. Szoiyelov eivai zdv ctina- Trv yijv azooyyvirn (aiooyyukogbedeutet nicht kugelförmig), cf. Euseb. Praep. ev. I. 8.

19) Plut. plac. ph. III, 9. Sevoifävi^g ix zd xazoniou /ueQovg eig uneiQov ßa&ogi()(n^woO-(xt , ii- aeQog de xdi ni'Qog oi\unayi'’vat. cf. III, 11, Gal. 1. 1. XXI, 3.Ozevo(pch'};g riQa'izijv zrjv ydv ex zd xaztozeoa etc, worauf gleich die nämlichenWorte wie vorhin folgen.

Achill . Tat. Isag. Cp. 4. jzevoifdvr.g de ovx o'lezai ftezeojQOV eivai ztjv yijv,aUd xazf'i eig aneiQov xuihjxetv zprfii ydo

I'ui^g f.dv zöde ne7i>ag dvo> naoa noooiv OQazai,

Kai t/h jTQooni.d^ov' zd xano d' eg aneiQov ixveizai-Euseb. 1. 1. XV, 57. ^evoifävz^g jiqoh^v eig aneujov yctQ i(toi' s iuo9 , ai cf. Aristot.d. coel. II. 13.