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Par me nid es die Kugelgestalt der Krde schon lehrte, wenn auch andere sichdieser Ansicht nicht anschlossen. Hierin wird man namentlich dadurch bestiirkt,dass diese Lehre von andern Philosophen, welche dieser Zeit nahe stehen, schonbestritten wurde und dass sofort dieselbe schon zur Sprache gekommen war.Darüber nun dass Parmeni des die Kintheilung der Erde in Zonen gelehrthabe berichten Plutarch 9 * * ), Galen ,ü ),Eusebius und Achilles Tatius "),obgleich letzlercTnur von zwei Zonen sprechen, wie denn überhaupt über die Zahlder Zonen auf der Erdoberfläche verschiedene Ansichten herrschten.
Leucipp hielt die Erde für eine Fläche und legte ihr nach dem ZeugnisseGalen’s 12 ), Plularch's 13 ), Eusebius )4 ) und Diog. Lacrt. ,5 ) dieGestalt des Tympanons bei, fdas Tympanon ist niederer als unsere Trommel undmehr dem Tambourin ähnlich) die auf Luft ruhe und von ihr getragenwerde ’ 6 ). Dass die Erde in der Mitte nach Leucipps Ansicht verlieft scy,wie Ukert, (Geogr. der Griech. u. Köm. 1. Thl. 2. Ablhl. S. 24) behauptet,habe ich in den von ihm beigezogenen Stellen nicht bestätigt gefunden.
Ana.xagoras, geboren 409 v. Ehr., hielt nach Origenes ,7 ) die Erdefür eben und breit, getragen durch die unter ihr befindliche Luft. Auf ihrerOberfläche befindet sich das Meer, das durch die Sonne in Dampf verwandeltwird Diog. Lacrt. ,8 ). Nach Martianus Cap. 13 ) Aussage tritt er sogar
9) (i. Plac. phil. III, 11. riaoftevidi^g nQi'nog d(p<ooiae r>;g y>,g zovg olxoviievovg
i.(trzovg vno reüg deoi tiovaig Tals z^onixalg, womit der Bericht des Eusebius
d. praep. ev. XV, 57 wörtlich übereinstimmt. 10) d. phil. hist. XXI, 3. Ilatjfteri-di-g o TiQiöxog d(f(')Qiae zovg oixovuivovg zoTiovg vno rag dvo gtorag zQonixugtimt ZI]V yi,v. 11) Isag. Cp. 31. lloonog de Ilanfievidrg ntoi zur idvwvexlvr t oe f.oyov.
12) d. phil. hist. XXI, 2. Aevxinnog zviinavoeidii C zr t v y>~>). 13) d. Plac. ph lK,
10. 14) d. praep. ev. XV, 56, die nämlichen Worte. 15) IX, 30. oyr^ia ze avirg
zviinavoeideg tlvat. 16) d. Plac. phil. III, 12.
17) Philosoph. VIII. Tr;v de yfjv zü oytjtiazi nluzeluv eivai xai ftevetv fiezeuioovdia zo fieyeJog xcel diu zd fiqdev eivai xevov, xai dia zo zov ueQa ioyv(toiazotdvza t fifieiv enoyovfievrjv zi)v yr t v. Hiemit ist Aristot. d. coel. II, 13 zu \eigleichen, wo sich eine weitere Erörterung und Bestätigung findet. 18) II 8. Uv—zut ydo tni zijg yr t g Tilaieiag aajjg zrv iba).aa<tav vnoazr^rai, diazf.no Jen toivnd zöv rj).iov ztiiv vyni'iv- 19) d: Nupt. philol. Lib. 4 I, §. 592 ed. Kopp. Quippe(Ammgoras, den er kurz vorher nannte) dicit planam terram ortu occasuve