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und unpraktische hielt, als noch nicht genug: Material vorhanden war um siezu beantworten. Deswegen gierig er wahrscheinlich gar nicht auf ihre Erörterungein. Nicht einmal dafür findet man eine Belegstelle dass Hcrodot der Erde eineebene Oberfläche beigelcgt habe, obgleich diess ganz wahrscheinlich ist. Aus derStelle ( III, 104) lässt sich dies erschlossen 24 ), wo er erzählt dass bei denIndiern (die den Ostrand der Erde bewohnten) die Sonne des Morgens amheissesten sev, weil sie ihnen zu dieser Zeit und bis zu der Stunde, wo man denMarkt verlässt, über dem Kopfe steht. Aber auch diese Angabe stellt er nurals Faktum hin und ohne daraus einen Schluss zu ziehen, so dass wir so vielals gar keine, wenigstens keine sichere und nur eine negative Ausbeute fiirunsern Gegenstand aus llcrodots Aeusscrungen gewinnen.
Democrit (geb. 460 v. dir.) legte der Erde die Gestalt einer Scheibe mitgrösserer Länge als Breite bei. Er hielt sie wie Archelaus in der Mitte verlieftund in der untern Hälfte der Himmclskugel auf zusammen gepresster Luft ruhend.So berichten Plutarch 25 ), Galen 2e ), Eusebius 27 ) u. Aristoteles 28 ).
Die Ansicht, welche Plato (420 — 348 v. dir.) über die Gestalt der Erdehatte, ist nicht mit Sicherheit zu ermitteln, da er sich selbst hierüber nicht aus-sprichl. Wahrscheinlich fehlten ihm fes(c llaltpunkte, um sich aus den verschiedenen,zum Thcil sich widerstreitenden Meinungen der Philosophen lind Mathematikerheraus zu finden. Im Phaedon findet sich eine Stelle 29 ) worin er sagt, dass
die Erde, wie er von jemand erfahren habe, weder von der Beschaffenheit noch
Grösse sey, wie man gewöhnlich meint, und dann eine andere 30 ) wornach er
glaubt, dass die Erde keiner Unterstützung bedürfe, wenn sie sich im Mittelpunkte
24) III, 104. dtmtozaiog de tau <> ij/.ing invzoiai zdiai ar!}c>wrcoioi io iuthrov' &,v.citÜtcfq za Tai ui.huat, iitaau^olrg' «/./.’ vrctoztü.ag /.d'/Qig & cyoiirjg öiuliotog.
25) d Plac. pliil. III, 10. Jr t u6xnnog dioxottdij /.itv zig Tt/.dzei, y.oil.r t v de zo fdaov. —
26) d. pliil. hist. XXI, 2. Jr^iöxQizog dtaxntiöq fiiv zin nläzti, xoilrv dt infnaov %([> fitytthi. 27) Praep. ev. XV, 56, stehen die nämlichen Worte wie beiPlutarch . 28) d. coef. II, 13, wo gemeinschaftlich über die Ansichten desAnaximenes, Anaxagoras und Democrits ausführlicher berichtet wird.
29) Pliaed. I. Pg. 245, ed. Bip. lloU.oi ös tlai xai Vai’fiaozoi zr t g yijg zotzoi • xaiavzn , nvit dia ouze dar do'Sa^tzcti vtzo zig r Tttn'i y/]g tuaihninv Xiyetv, tag tywtato zii’og TZETZvaficu‘ 30)' Pg. 246. 'ZV;*' fdnot idtav zrjg yijg, oiav ntTzvoftaielrcu, xai zovg zonovg avzrjg, ovötv ite xiolvti Hytir. \iü ', tqr, o ltnidag,xai zavza unxzT. Iltrzeiaiiai loivvv, rj cP dg, tyw, idg tzqwzov fitr, sl taziv tr
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