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Dritter Band.
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Napoleon hatte inzwischen die Mitte seiner Heer-rnacht gegen die Düna, den rechten Flügel über Lida (5. Juli) vorgeschoben. Sein viertes Armeekorps drangvon Troki über Oszmiana und Wileika nach DokSzitzy(17. Juli), die Garden begaben sich von Wilna (y. Juli)nach Glubokoe.

Seit die Bayern (oder das sechste Armeecorps) überden Niemen gegangen waren, hatten sie (5. Juli) beiGudakienie und Anuschiczky, dort Deroy's, hier Wre«de's Heerhaufen, eine Woche lang ruhen, und das,was von Geschütz, Fuhrwesen u. s. w. noch zurück geblie-ben war, erwarten können. Dann (12. Juli) rücktensie, Deroy über Stare-Troki, Wrede über Nove-Troki, nach Wilna. Hier erschien Napoleon unerwar-tet in ihrer Mitte vor der Stadt. Er musterte das Heer,(14. Juli) welches ungeachtet der mühseligsten Märscheund Entbehrungen, noch 25,000 Mann stark war, undnichts von seiner schönen Haltung eingebüßt hatte. Mitunverholenem Vergnügen bezeugte er diesem Kriegsvolkseinen lauten Beifall, nicht minder deren greisen Feld-herrn, dem ehrwürdigen Deroy , welcher beim Wieder-ausbruch des Krieges die ihm angetragene Ruhe ver-schmäht, und vorgezogen hatte, das Schicksal seiner altenWaffengefährten in entfernter Weltgegend zu theilen, undsür den Ruhm seines Königs und seines Vaterlandesdie Neige seines ehrenreichen Lebens zu wagen.

Und noch selbigen Tages zog das bayerische Heerden Ufern der Düna entgegen. Es bildete von nun an,nicht mehr unter den Befehl des Vice-Königs Eucen,sondern unter dem unmittelbaren deS Kaisers, einen Theilder Reserve. Aber die letzten noch bei diesen Divisionen