Band 
Dritter Band.
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Daß sich der russische Oberbefehlshaber Kutnsow,in den Berichten an seinen Herrscher, als Sieger an-kündigte, daß er selbst dafür Belohnung empfing, wardie Folge einer genauen Kenntniß vom Geiste der Ruß-lands Zepter unterworfenen Volker. Fürst Kutnsowselbst tauschte sich aber über den wahren Zustand derDinge nicht. Er erkannte, daß ihn nur ein geordneterRückzug vor dem Schicksal bewahren konme, von Mvskanabgeschnitten und gegen den Moökwaslnß liugedrückt zuwerden. In kleinen Tagemarscheu bewegte er sich bisauf zwei Werste von der alten Czaaren Stadt Moskau (13. September), scheinbar noch nicht mit sich einig, ober zur Rettung derselben neuen Kampf wagen, oder siein Trümmern hinter sich lassen sollte. Daß Kutnsowdeshalb seine Feldherren zu einem KriczSrath versam-melte, scheint bloße Form gewesen z» seyn. Denn daskünftige Geschick der alten russischen Hauptstadt war wohlim Stillen schon entschieden, und jede Maßregel genom-men, dasselbe herbeizuführen.

Mit Anbruch des 8ten Septembertae.eS durchzog derfranzösische Vortrab unter Murat, mit ihm die bayeri-schen Chevaurlcgersregimeuter Nr. 1 und 2 (letztere noch180 Pferde stark,) das nun vom Feinde geräumte Schlacht-feld, um die Fliehenden noch zu erreichen; ihm das Haupt-heer nach in drei Eolonnen. Poniatowt-ky führte seineHaufen, MojaiSk rechts lassend, nach der KalugaerStraße, solche bei Seminskoe berührend. Prinz Eugen zog mit feinem 4ten Heertheil, dem sich wieder die Di-vision Pino angeschlossen hatte, nach dem GtädtchenRnza. An dessen Spitze war die Reiterei Ornano's,daher auch die bayerische Reiterei unter General GrafPreysing. Zwischen Borodino und MojaiSk ging