Band 
Dritter Band.
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einen Versuch dagegen. Er hatte schon den Rückzug sie-schlössen, und that ihn in größter Ordnung auf der altenSmolcnskcr Straße.

Dies war die ewig denkwürdige Schlacht, welchevon den Russen Schlacht bei Borodino, von Napoleon aber Schlacht an der Moskwa genannt ward. Den Fran-zosen gehörte unbedingt der Sieg. Denn wahrend dieRussen mit einbrechender Nacht auf allen Puncten zu-rückzogen, behaupteten die Franzosen und ihre Verbün-dete das blutige Schlachtfeld, ohne jedoch^ wie es sonstNapoleons Gewohnheit war, den fliehenden Gegnermit dem Säbel in der Faust zu verfolgen. Denn bis zugänzlicher Erschöpfung hatten alle Theile des siegreichenHeeres, die alte Garde ausgenommen, gckämpft. An-statt sich aber nach dem schrecklichen Tag erholen zu kön-nen, wurde dem ermüdeten Kriegsvolk nur die kaltefeuchte Erde zum Lager zwischen Todten und Sterben-den. Kein Bissen Brod, kein Holz, kein Ersatz der Ver-lornen Kräfte war vorhanden.

In Vergleich mit der Größe der Heermengen warder Raum klein gewesen, auf welchem gckämpft wordenwar. In der Ausdehnung von einer halben Geviertmeilelag da§ Schlachtfeld mit Todten, Sterbenden, Verwun-deten bedeckt, und nicht übertrieben scheint die Angabe,daß die Franzosen und ihre Verbündeten 40,000 Mann,die Russen aber 30,000 Mann auf dem mit Blut ge-tränkten Boden hatten liegen lassen. Ueber 60,000 Ka-nonenschüsse waren von jeder Seite gefallen. Die Fran-zosen zählten gegen dreißig gelobtere und verwundete Ge-nerale. Auch das russische Heer hatte viele ausgezeich-nete Generale verloren.