Band 
Dritter Band.
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stehenden Winters ;n erhalten. Bald aber trat einefürchterliche Gegenwart an die Stelle der glanziidenAnssichtcn. Still durchzogen viertausend aus den Ge»fängnissen entlassener Bösewichte, alle Viertel der Ctadt,und plötzlich war von ihnen in Pallaste und elende Hüt-ten der Brand geschleudert, welcher sich zur allgeiwinenFlamme entwickelte. Was die verzweiflungsvolle Ent-schlossenheit der Menschen begonnen hatte, volleidetefurchtbar und hnlfreich die Natur. Gewaltiger Suirm-wind (16. September) bewegte das unermeßliche Flam-menmeer auch über die bisher verschont gebliebener Ge-bäude. Vier volle Tage ohne Unterbrechung wrthctedaö schreckliche Element. Erst am 20. September ver-lor dasselbe an Kraft, weil es keine Nahrung mehr fand.Moskau lag in Schutt, Asche und Glut. Auf der schreck-lichen That selbst ward eine Menge der Brandstifter er-tappt. Mehr als drei hundert erhielten den wohlver-dienten Tod, nachdem sie eingestanden hatten, Rostop-schin und der General - Polizey-Director Jwachkinhatten sie zu der entsetzlichen That vermocht. Neu»Aehnthcile der weitlauftigen Stadt waren geschwunden,nur noch zweihundert steinerne Gebäude, die Ueberbleibisel von viertausenden, und fünfhundert hölzerne Häuser,der Ueberrest von achttausend. Von sechszehnhundertKirchen lagen achthundert durch die Flammen verzehrt,die übriggebliebenen glichen Trümmern. Mehr als 20tausend Kranke und Verwundete waren lebendig verbrannt,wahrend etwa nur 4 tausend gerettet werden konnten.Asche geworden sah man die verschiedenen Waarenlager,die angehäuften Kriegs - Vorräthe aller Art. Napo-leon ward durch der Flammen Nähe gezwungen der Auf-enthalt im Kremlin mit dem Schloße PetrowSkoe z» ver-