— 209 —
Feindes bemerkt, jene französische» Truppen zu umge-hen, und ohne die geringe Zahl seiner Bayern zu zahlen,ihrer tapfern Faust vertrauend, stürzte er sich mit ihnenin die Masse der Russen. Diese, überrascht durch dasunerwartete Erscheinen, räumten nach einigem Verlustdas Feld und entsagten allen weiteren Unternehmungenauf diesem Theil der Linie. Sie ließen den Bayern einen Officier und 42 Dragoner als Gefangene zurück.Nicht so günstig war das Looö der Franzosen auf denübrigen Puncten deö Schlachtfeldes. In kräftige» Mas«sen drangen da die russischen Divisionen an. Blutig undhartnäckig ward gefochten. Lange widerstanden die Heer»Haufen des Prinzen Eugen. Die Wirkungen des zahl«reichen und gut bedienten russischen Geschützes warenfurchtbar. Um-mit Nachdruck zu erwiedern, fehlte derfranzösischen Artillerie die nöthige Bespannung. Nurmit Langsamkeit und Vorsicht konnte man hier, demBedürfniß deS Augenblicks gemäß, daS Geschütz bewe-gen. Nur mit großer Mühe bewahrten sich die FlügeldeS französischen HeercS vor der Gefahr, von der Rei-terei deö Generals Miloradowitsch umgangen zuwerden. Auch bei dieser Gelegenheit wußte die bayeri-sche Reiterei unter Preysisig, durch ihre Unerschrocken-hcit, die Aufmerksamkeit des Prinzen Eugen auf sichz« ziehen.
Nach fünfstündiger Schlacht überzeugten sich endlichdie Russcu, daß sie die Vereinigung deS Isteu und 4tenfranzösischen Heertheils mit Ney's Armeecorps und denRückzug dieser Eesammtmasse nach Wiazma nicht hin-dern könnten. Daher ging der rechte Flügel des GeneralsMiloradowitsch hinter die Ulitza, zwischen Sokolowound Vosnia, der linke Flügel desselben auf der StraßeIII. 6tes Buch. 14
//////>-- / ./ ./ - ./ ./ / - ./ ./ ./ ./ / ./ ./ / / / , / / /' /' /' / / / /