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Dritter Band.
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Weil Fürst Schwarzenberg sich »ach dem Groß-herzogthiim Warschau zurückgezogen hatte, ward er zwei-felhaft, ob der äußerst bedeutende Punct Minsk fort-dauernd behauptet werden könne. Es waren Vorräthealler Art in dieser Stadt angehäuft, denn Kaiser Napo-leon hatte Minsk, wie Smolensk , zu einer der Haupt-Niederlagen aller Heeresbedürfnisse zwischen Wilna undMoskau bestimmt gehabt. Ein Heer hinter der Bcrec-zina konnte sich wohl einen ganzen Winter aus jenenVerrathen erhalten. So rechnete auch Napoleon ,als sein Hauptheer den Rückzug von Moskau angetre,ten. Minsk mußte daher zu jedem Preise behauptetwerden. Wie sollte dieß nun aber geschehen? Die Trup-pen-Abtheilungen zum Schutz von Minsk nahmen täg-lich ab, während die russischen täglich Verstärkungen ansich zogen. Schon war die Moldau-Armee mit dem rus-sischen Heer unter General Tormassow vereiniget;und sobald Schwarzenberg nach Gallicien zurückzog,konnte sich wieder ein mächtiger Heerhaufe der Russenin Volhynien sammeln. Nichts leichter itzt, als im Rü-cken der napoleonischen Hauptmacht Minsk und die Ue-bergange der Bereczina zu besetzen. Um so ausführba-rer ward dieß, weil der Gouverneur von Minsk dieGroße der Gefahr selber erkannte, und doch Manches zuthun unterließ, was wenigstens für einige Zeit die ihmanvertraute Stadt erhalten konnte. Er hätte das überCholopeniczi nach Bobr dem Hauptheere zuziehende Ar-meecorps, oder die in Wilna angekommene Division Loi-son herbeirufen, er hätte mit Reconvalesccntcn undRecrntcn, die dem Hanptheer nachzogen, die Besatzungverstärken können. Alle diese verschiedenen Truppen zu-sammengenommen, würden ein Heer von mehr den 40