Band 
Dritter Band.
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November) mit so weniger Vorsicht, daß die ehemaligeBesatzung von Minsk, jetzt der Vortrab Oudinot's ,welche auf ihrem Zuge gegen Borissow, mit Lam-bert'S Division auf den Anhöhen bei Niemanitza zu»sammenstieß, leichtes Spiel hatte, ihren Gegner anzu-greifen und nach bedeutendem Verlust in Unordnungdurch Borissow durch, und endlich über die Brücke selbstzurückzuwerfen. In aller Eile ließ Tschitschagof, soweit er es vermochte, die Brücke itzt abtragen undGeschütz auf dem rechten, sehr steilen Bereczina-Uferauffahren, den Platz und die Brücke zweckmäßig zu ver,theidigen. Der Marschall Oudinot aber stellte sichnun in und bei Borissow auf.

9 .

Napoleons fortgesetzter Rückzug von Smo-lenSk bis gegen Ende Novembers.Schlacht bei Wolkowiök. Die Rus-sen räumen Volhynien .

Die Lage des französischen Kaisers zu Smolensk wareine der schrecklichsten, die je ein Feldherr erlebt hatte.Der russische Winter machte die weiten, menschenarmenLandstriche noch öder; die Wege und Landstraßen nochungangbarer für Mann uud Roß durch Schnee und Eis.Ein unerbittlicher, racheathmender Feind folgte dem ent-kräfteten Eroberer mit stets wachsender Heeresmacht.Statt der Siegesbotschaften, die der Kaiser von daher,wohin er ziehen wollte, erwartete, kamen ihm Nach-richten von Verlornen Treffen, von der Räumung derStadt Polozk und des Düna -Ufers, vom Rückzug desSchwarzenbergischen Heeres hinter den Bug, vom