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Dritter Band.
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Verlust deS wichtigen WaffcnplatzeS MinSk , entgegen.Der Vortrab des russischen HauptheereS, der die Divi-sion Baraguay-d'Hillierö aus der Gegend vonIelnia verdrängt hatte, dehnte sich schon immer mehrzwischen Smolensk und Mstislaw gegen Krasnoi auS,als wollt' er Napoleons Verbindungen mit seinenHeerhaufen bei Senno und Czasniki zerreißen. DieseVerbindung mit den beiden Flügeln und der Operationö-Basis mußte vielleicht bald in einer blutigen Schlachtbehauptet oder verloren werden. Aber wo war das Heerzur Schlacht? Don 70,000 Reitern war kaum die Hälftenoch kampffähig. Bei 400 Stücke Geschütz waren ver-loren. Ueberall begegnete man aufgelbßten Bataillonen,halberfrornen Menschen, ausgehungerten, fleischlosenGerippen, die sich selber kaum weiter schleppen konnten.Es blieb nichts übrig, als den Rückzug eilfertig nachMinsk , oder wenigstens zur Bereczina fortzusetzen , inHoffnung, dort Verstärkung und einige Pflege des Heereszu finden.

Schon am 14. Novembers war es, als Napoleon für seine Person Smolensk verließ; ihm sollte das Heeram 15. und 16. Novembers folgen. Marschall Neyerhielt die Führung des Nachtrabs und den Befehl zurZerstörung der Wälle, Vorräthe, des Geschützes und derLebensmittel, zu Smolensk .

Feldmarschall Kutusow war indessen schon vonIelnia gegen Krasnoi gekommen (io. Novembers), nach-dem er eine Abtheilung (General Chapelew) nachMstislaw und Mohilow, seinen Vortrab unter Milo-radowitsch, Smolensk rechts lassend, nach Koritniavorausgesandt hatte. Links von letzterem Orte erwartete(14. Novembers) Generallieutenant Ost er mann mit