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Dritter Band.
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beträchtlicher Starke die französischen Garden, welchedem napoleonischen Heere voranzogen. Es wurdenhier aber nur einige Eeschützkugel» gewechselt, wahrendGeneral Ojarowsky gleichzeitig von Pulkowa aus, dieBesatzung der Stadt Krasnoi (ein Bataillon Italiener)überfiel. Die Russen kehrten wieder nach Pulkowa zu-rück, sobald ein Theil der französischen Garden erschien.

In einer einzigen unübersehbaren Colonne ging derRückzug der Franzosen nach Krasnoi zu, fortwährenddurch den General Mi lo radowitsch angegriffen, dersich endlich in der Nahe von Kniajeczi und St. Merlinslagerte, um dem Feinde die Fortsetzung des Marschesnach Krasnoi, wo nicht unmöglich zu mache», jedochzn erschweren. Das französische Heer bestand aus höch-stens 30 tausend bewaffneten Männern, war beinaheganz ohne Geschütz, ohne Reiterei, während 4o tausendunbewaffnetc Menschen, von ihm gegen wenigstens 65tausend Russen, worunter 10 tausend Mann Reitereiund zahlreiche Artillerie, geschützt werden sollten.*)

Während jenes Tages (14. Novembers) ward daSfranzösische Heer beständig durch kleine Gefechte bis un-weit Krasnoi bedrängt. Hier aber griff Milora do-rr'itsch mit zwei Armeecorps ernster an. Die Franzo-sen hatten bisher zwar Grosses, aber nie ihren Muthverloren. Blutig und hartnäckig ward der Kampf, dessen

*) Das russische Hauptheer war nach russischen Angaben zurZeit des Treffens vor Krasnoi 70 tausend Mann stark,worunter rü tausend Reiter mit fast 6 hundert Stücken Ge-schütz. Der Kosakenhetmann Platow allein war mit 6tausend Pferden , Smolensk gegenüber, auf dem rechtenDnieper-Ufer zurückgeblieben.