Franzosen und ihrer Verbündeten, als die Uebernrachtihrer Gegner beurkundeten. *)
Unanfgehalten war das französische Hauptheer, im-merwährenden Verlust erleidend und schon beinahe ingänzlicher Auflösung, bis Orsza fortgezogen ( 19 . No-vember). Nur der Nachtrab desselben (Ney) bestandan diesem Tag noch ein kleines Gefecht mit HetmannPlatow's Kosaken bei Gusinon. Denn schon vonSmolenSk aus waren Letztere auf dem rechten Dnieper-Ufer (17. November) über Katan fortgezogen undbedeutende Abtheilungen waren über Vabinowitzi undSeimo entsandt worden, um die Verbindung des russi-schen Hauptheeres mit dem General Wittgensteinherzustellen.
Am 20. Novembers blieb Napoleon in und beiOrsza, den Marschall Ney zu erwarten. Und als Ney,welchem der Prinz Eugen mit seinem schwachen Heer-theil entgegcnqezogen war, Orsza erreicht hatte, folglichdas ganze französische Hauptheer vereinigt stand, wardder Zug fortgesetzt, über Kochanow und Toloczin bis zuden Höhen zwischen Borissow und Niemanitza (r4. No-vember), wahrend der Nachtrab bei Losnitza war. Ku-tusow führte sein Heer nicht unmittelbar dem fliehen-
*) Während des Rückzuges von Smolensk nach Krasnoi hat-ten fortwährend 50 tausend Franzosen mit 70 tausend Rus-se» zu kämpfe». Die Russen besaßen ein zahlreiches Geschütz,das französische Heer hatte beinahe gar keines mehr. DerVerlust während jener Gefechte, wird von den verschiedenenSchriftstellern zu ungleich angegeben, um darauf eine Be-hauptung gründen zu können. Doch scheint soviel gewiß,daß Erittattung, Krankheit, Hunger, Kälte, den Franzosenmehr Verlust verursachten, als das feindliche Schwert.
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