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Ohne verfolgt zu werden, lagerte Oudknot seinenHeertheil am Abend des Tages (4. Juni) geordnet beiSonnenwalde . General Bülow begnügte sich am gro-ßen Ergebniß des Tages, den Angriff einer bedeutendenfeindlichen Macht und eines so krieggeübten Feldherrnabgeschlagen, die Hauptstadt seines Vaterlandes vorgroßer Gefahr bewahret, und das Vertrauen des preußi-schen Heeres wie des Volkes gesteigert zu haben.
Auch am folgenden Tag (5. Juni) behielt Oudi-not seine Lager-Stellung bei, in welche sich auch dergrößte Theil der wegen Ermattung oder Mangel an Nah-, rung zurückgebliebenen Nachzügler wieder einfand.
Nachdem aber das ganze Armeecorps (6. Juni) beiUcbichau über die große Elster gegangen war, stellte sichdie Division Pacthod bei Falkenberg, die DivisionLaurencez bei Uebichau, die Division Rag! owichbei Groß - Rossen. Durch diesen Schritt hatte MarschallOudinot den Besitz der nach Herzberg, von da nachLuckau führenden Straße, ohne durch den Elsterstuß inseinen ferneren Bewegungen gehindert werden zu können.Eben so ward er dadurch Meister von der Hochstraße nach, Torgau , und konnte sich dieser Verstärkung nähern, falls> ihm sein Gegner zu überlegene Kräfte entgegensetzte.
Nach preußischen Berichten bestand der Verlust des ganzenHeertheils Oudinot in So» Gefangenen und noo MannTodten und Verwundeten. Diese Angabe scheint zu bedeu-tend. Auch behaupten die preußischen Berichte, eine Hau-bitze und mehrere Munitions-Wagen seien bei jener Gelegen-heit von der preußischen Reiterei erobert worden. Letzteresverneinen die französischen Berichte. Wir sind außer Standdas Wahre der Sache zu ergründen.