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Vierter Band.
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Nöthigen Falles )var er im Stande ungehindert Verstär-kungen an sich zu ziehen, auch ward ihm nun leichter inErfahrung zu bringen, was auf seinem linken Flügeldie französischen Armeecorps gegen die preußischen Landebereits unternommen hätten, oder unternehmen wollten.Letztere Absicht noch besser zu erreichen, hatte GeneralRaglowich den Punct Beiern, auf der Straße vonTorgau nach Herzberg, durch daS leichte bayerische Ba-taillon Palm und ein Geschwader Chevauxlegers, fer-ner den hart an der Elster gelegenen Punct Klein-Rös-sen, zur Beobachtung der feindlichen Bewegungen, durchdas Bataillon des Lten bayerischen Regimentes und einanderes Geschwader Chevaurlegers besetzen lassen.

General Vülow, der unterdessen bedeutende Ver-stärkungen erhalten, stand im Begriff, seinen Gegner so-fort in der neugewählten Stellung aufzusuchen und an-zugreifen. Er harte zu dem Ende schon einen Theil sei-ner Reiterei an die Elster vorgerückt, die sich mit denVortruppen Raglowichs in hitziges Gefecht einließen.Da kam ( 7 . Juni) dem preußischen Feldherrn die Nach-richt vom abgeschlossenen Waffenstillstand und mit ihr zu-gleich ein Befehl, sich gegen die Grenze Preußens zu-rückzuziehen, Nur eine Brigade uuter General Bor-ste! mußte zu Beobachtung der Waffenstillstands-Grenzezurückbleiben, wahrend Bülows Hauptheertheil, in undum Berlin ausgedehnte Stellung nahm.

Auch Oudinot hatte (8. Juni) im Hauptgelagerzu Herzberg die Nachricht vom Waffenstillstand empfan-gen. Die Feindseligkeiten wurden von ihm eingestellt;er wies den Divisionen Pacthod und Laurencez Ein-lagerungen bei Dahme und Luckau an; den Bayern un-ter Raglowich bei und zwischen Herzberg und Uebichau.