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Ausser BülowS und Ondinots Zügen, müssenwir aber noch einiger anderer Waffenthatcn gedenken,welche verschiedene talentvolle Führer mit ihren schnell-beweglichen Schaaren zu eben derselben Zeit im Rückendes napo Ironischen Heeres vollbrachten. Die Kennt-niß derselben wird belehren, daß auch dem Kaiser Na-poleon eine Waffenruhe wünschenswert!) seyn mochte, inder er sich von lästig fallenden Parteigängern vielleichtbefreien, und seine Truppen-Verbindungen für die Folgesicher stellen konnte.
Wir erwähnen zuerst des russischen Generals Czer-nitschef, dessen Kühnheit man schon beim Feldzug inRußland kennen lernte. Er war mit 1200 leichten Rei-tern und einer Kanone, seit die russisch - preußischenHeere aus der Schlacht von Vautzen nach Schlesien zo-gen. ohnweit Ferchland auf das linke Elb-Ufer zurück-gekehrt; dann in größter Eile Halberstadt zugezogen,und hatte dort in glänzendem Gefecht gegen 1,600 Mannfeindlichen Fußvolks, sie, als Bedeckung eines bedeuten-den Geschütz- und Munitions-Transportes, auseinander-gesprengt. Er nahm tausend Mann gefangen, eroberte14 Kanonen, 60 Pulverwagen, 800 Pferde <30. Mai)und ging mit seiner schöne» Deute auf das rechte Elb-Ufer zurück.
Schon am 6. Juni erschien dieser unermüdbareKriegsmann mit seinen 1,200 Reitern wieder bei Bern-burg an der Elbe . Er überschritt den Fluß, und nacheinem Marsche von 18 in 24 Stunden, stand er in derUmgegend von Leipzig (7. Juni). Mit ihm traf gleich-zeitig der russische General Woronzow mit 4,700Mann ein, welcher die Einschließung der Festung Mag-deburg befehligte. Beide Generale wollten eben die schon