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bei dem Dorfe Schönbeck i» der Nähe von Leipzig , ge-gen die Abtheilungen des Herzogs von Padua errun-genen Vortheile verfolgen und die kühne Unternehmungmit einem allgemeinen Angriff krönen, als die Botschaftvorn Waffenstillstand auch hier die Waffen senken hieß.Sie führten ihre Truppen auf das rechte Elb-Ufer zu-rück, aber 4 bis 5 hundert Gefangene mit sich.
Nicht minder keck hatte sich der preußische Rittmei-ster Colvmb im Rücken des französischen Heeres ge-zeigt. Dieser war schon zu der Zeit, als das Heer derVerbündeten über die Elbe gen Bautzen zurückging, mitetwa 80 Reitern von Meisten nach Dresden , von daaus längs der böhmischen Grenze über das Erzgebirge ge-gangen. Er hatte in den Umgegenden von Jena undGera und auf verschiedenen großen Verbindungswegen,viele Gefangene gemacht und endlich (2y. Mai) unweitZwickau auf der Hochstraße von Hof nach Chemnitz , diedreimal stärkere Bedeckung eines Geschütz - und Pulver-transportes angegriffen, geschlagen, viele Gefangenegemacht, viele Pferde erbeutet, 13 Pnlverwagen in dieLuft gesprengt, 6 Haubitzen und 18 Kanonen vernagelt,und deren Lafetten verbrannt. Spater mit dem MajorLüzow vereiniget, ging er nach eingetretenem Waffen-stillstand ebenfalls an das rechte Elb-Ufer auf preußi-schen Grund und Boden zurück.
Auch die Anstrengungen der russischen GeneraleEmanuel und Kaisarow, dieser Anführer einzelnerleichter Reiterhaufen , so wie die des russischen Oberst-lieutenants Borrisow, welchen der General Woron-zow vom Einschließungs-Corps Magdeburgs entsendethatte, verdienen ehrenvolle Erwähnung. Sie thaten den