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Vierter Band.
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gen die französische Stellung bei Stolzenberg. Die Fran-zosen mußten anfangs zwar weichen, doch unterstützt durchdas Geschütz auf dem Bischofsberg, rückten sie bald wie-der in die Verlorne Stellung ein. Auch gen Schidlitz,dann spater abermals gen stolzenberg und gegen vieleandere Puncte richteten sich die Anstrengungen der Rus-sen; doch am Abend des Tages hatten die belagertenTruppen ihre alten Stellungen wieder. Rapp wardmüde, seine geringe Besatzung in einzelnen blutigen klei-nen Gefechten aufreiben zu lassen. In einem allgemeinenAusfall (y. Juni) trieb er das ganze Einschließungsheeraus allen Stellungen desselben auf die Höhen hinter Wonrneberg, Vorgfeld und Miggau zurück. Nach vergeblichenVersuchen, den Verlornen Spielraum wieder zu gewinnen,mußten die Russen und ihre Verbündeten sogar ihr Lagerbei Pitzkendorf verlassen. Um 7 Uhr Abends kehrte Rappmit der Ueberzeugung zurück, dem Gegner mehr Achtungeingeflößt zu haben *). Noch am Abend dieses Tagesempfingen Belagerer und Belagerte Nachricht von demzu Pleischwitz geschlossenen Waffenstillstand.

Die Festung Glogau , gegen Ende Märzes von einempreußisch - russischen Corps eingeschlossen, ward in derNacht vom zo. zum zi. März, jedoch ohne Erfolg, be-schossen, dann von ihrem Feind bloß umstellt. Ausfälleder französischen Besatzung unter dem General L«planewechselten nun mit Angriffen der Einschließenden unterGeneral Schüler von Senden, ohne bedeutendes Er-gebniß. Die Folgen der Bautzner Schlacht führten dieAufhebung der Einschließung herbei (27. Mai). General

*) Auch am 9 . Juni zogen die Bayern mit in den Kampf, underwarben sich die Zufriedenheit ihres Generals.