wie in der Mitte deS FriedenS, für Verbesserung innererEinrichtungen zu sorgen. Es wird sein Ruhm stets blei-ben, daß er auch in jener eisernen Zeit noch mit festerHand der Gerechtigkeit die Bahn strenger Unpartheisam-keit verzeichnete; daß er Toleranz selbst gegen die Judengebot; daß er Handel und Ackerbau, so viel es damalswar, beförderte; daß er zur Belebung des Waarenver-kehrs fort und fort neue Hochstraßen baute. Eben sospendete er die bedeutendsten Summen an verschiedeneErziehungsanstalten seines Reiches, und stiftete an sei-nem Geburtstage (27. Mai) eine weibliche Erziehungs-anstalt für 60 Töchter aus höhern Standen, indem erein Drittheil der Platze ausschließlich für Töchter ausge-zeichneter Officiere bestimmte. König Maximilian ,ungebeugt durch die Leiden der Gegenwart, zeigte sichnur noch kräftiger und natürlicher einem Volke, welchessich hinwieder seines menschenfreundlichen Herrschers wür-dig bewieß.
In andern Gegenden Deutschlands sah man ähnlicheAnstrengungen zu allgemeiner Bewaffnung. So in Wür-temberg, Baden, Hessendarmstadt, in den Großherzogthü-mern von Frankfurt und Würzburg . Die BevölkerungWestphalens, Bergs und der übrigen Länder des Rhein-bundes harrte mit Sehnsucht dem Augenblick gänzlicherUmwälzung der Dinge entgegen. Dänemark hingegenhatte (10. Juli 1813) ein neues Bündniß abgeschlossen,vermöge welches dieß Reich sich gänzlich in die ArmeNapoleons warf, und sein Heer, etwa 12,000 Mannstark, mit dem Heertheil Davoust'ö vereinte und Lübekbesetzte.
Napoleon stand nun wieder an der Spitze eineszahlreichen, wie durch Zauber hervorgegangeneu Heeres,