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während des Waffenstillstandes ein kräftiges Heer von277,Y00Mann mit 417 Stücken Geschütz ins Feld. (S. alsBeilage Starke und Eintheilung des preußischen Heeres).
Der Wiener Hof hatte schon früher dem KaiserNapoleon unverkennbare Zeichen gegeben, von jetzt ander Abhängigkeit von Frankreich entsagen zu wollen; dennobwohl Oesterreichs Kaiser jede fernere Theilnahme aneinem Krieg gegen Rußland und Preußen ablehnte, rü-stete er dennoch ein Heer, welches iz Divisionen starkin B'oheim und Gallizien aufgestellt, dem Kaiser Napv«leon wohl um so größere Besorgnisse einflößen mußte,als auch in den andern österreichischen Staaten großeRüstungen begannen. Dazu kam, daß die österreichischeRegierung bestimmt verweigerte, die Reste der Sachsenunter Gab lenz, so wie die Polen unter Ponia-towsky, anders, als »»bewaffnet, durch das österrei-chische Schlesien, Mahren und Böhmen nach Sachsen zie-hen zu lassen. Auch war es vorzüglich Kaiser Franzgewesen, welcher den Waffenstillstand herbeygeführt hatte,um die Rolle des Vermittlers zu übernehmen, und fallsder Friede nicht erzielet werde, einer Verbindung gegenFrankreich beizutreten. Schon in der Mitte des Juni-Mondes ward das ganze österreichische Kriegsheer, 356,000Mann stark, auf den Kriegsfuß gesetzt; und zu AnfangAugusts standen wohlgcrüstet 264,000 Mann ihren Fein-den gegenüber. (S. in den Beilagen die Einrheilung undStarke der österreichischen Heeresmacht.)
Auch das schwedische Heer hatte itzt den deutschenBoden betreten und zog 25,000 Mann stark, unter An-führung seines Kronprinzen, in das Gebiet von Mek-lenburg, wahrend die dortigen Fürsten ihren Beitritt zurallgemeinen Verbindung gegen Napoleon erklärt hatten.