senen Verein enger und unauflöslicher zu knüpfen. Schonfrüher hatten die Monarchen von Rußland und Preußen und Schwedens Kronprinz, bei einer Zusammenkunft zuTrachenberg in Schlesien , den Frenndschaftsbnnd gefeiert,und mir den Abgeordneten Oesterreichs und Englands dieGrundsätze zur weitem Führung des Kriegs in Deutsch »land aufgestellt.
Gegen Ende des Juli-Monates waren die Streit»maßen der Verbündeten folgendermaßen aufgestellt: daSösterreichische Haupthcer, 120,000 Mann stark, unterdem Fürsten Schwarze »berg , lagerte in der Umge-gend von Prag , wahrend ein anderes, etwa 25,000 Mannstark, unter dem Fürsten Reuß, Bayern beobachtend,Stellung bei Linz genommen hatte, und ein drittes, 40,000Mann stark, unter Feldmarschalllieutenant Hiller, vonPettau in der Steyermark aus, die französische Armeein Italien im Auge behielt.
Das große preußisch-russische Heer, 150,000 Mannstark, war in Schlesien, zwischen Schweidnitz und derOder, eingelagert. Schwedens Kronprinz zeigtesich an der Spitze eines in der Umgegend von Berlin auf-gestellten , go,000 Mann starken Heeres, welches aus denschwedischen Truppen, den russischen Heertheilen Wo-ronzow und Winzingerode, und den preußischenHeertheilen Bülow und Tauenzien zusammengesetztwar. Der russische General Graf Walmoden befeh»ligte 30,000 Russen, Preußen , Schwede» und Meklen»burger, welche in der Umgegend von Schwerin im Mek»lenburg lagerten.
Gewärtig des Winkes zum Aufbruch, standen die Re-serveheere der Oesterreicher nnd Russen, erstere bei Preß-bnrg, letztere an den Ufern der Weichsel .