land, Neichenberg, Romburg und Georgenthal stark hattebesetzen lassen, nach Gabel. Hier erfuhr er, daß ihm indieser Gegend nur eine schwache österreichische Abtheilungunter General Grafen Vnbna gegenüber stehe, diefeindliche Hauptmacht aber sich auf dem linken Elb-Uferzu vereinigen trachte. Er beschloß daher sogleich dempreußisch-russischen Heer unter Blücher entgegen zu-gehen, es vom Haupt-Schauplatze des Kriegs auf langeZeit zu entfernen, dann mit Blitzesschnelle zurückzukeh-ren und seine unmittelbaren Verbindungen mit Dresden und dem Rhein , vor Unternehmungen des feindlichenHanptheeres sicher zu stellen. Nachdem er also einswei-len die nach Georgenthal und Gabel vorgeschobenen Trup-pen unter General Lefebre-Desno» ettes und demFürsten Poniatowsky, durch Aufstellung der Heer-theile Vandamme und Victor bei Romburg undAiltau, unterstützt hatte, bewegte er sich (20. August)mit seinen Garden und der Reiterei unter Latour -Mau-bourg nach Lauban . Beim ersten Morgengrauen des21. Augusts erreichte er Ldwenberg, gerade zu der Zeit,als Blüchers Heer über den Bobr gehen wollte. N a-polevn gab den Befehl, ohne Zeitverlust anzugreifen.Brücken wurden über den Bobr geschlagen und schon ge-gen Mittag machte General Lauriston, ihm folgendMacdonald, den Ucbergang. Auch Marschall Neyzog abermals noch am nemlichen Tag bei Bunzlau aufdas rechte Ufer über. Blücher sah des Feindes Ueber-macht, und zog seine Truppen bei Gröditzberg zusammen,wahrend sein Vortrab dem Auge des Gegners, alleswas er that, verbarg.
Folgenden Mittags (22. August) sah man Blücher mit dem schlesischen Heer zwischen Adelsdvrf und Pilg-