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Vierter Band.
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die vom Regenwasser angeschwollne Neisse gelehnt; derlinke Flügel hieng frei in der Lust. Der russische Gene-,ral Wassilczikow, Befehlshaber der Reiterei desGenerals Sacken, benutzte den Fehler in Macdo-nalds Stellung mit vieler Umsicht; ließ duxch GeneralJurkoffiew mit zwei leichten Reiter-Regimentern diefeindliche Reiterei, welche eben auf dem äußersten linkenFlügel der Franzosen aufmarschiren wollte, von vornangreifen, wahrend General Landskoi zwischen Eich-horn und Klein-Fintz hervorbrechen, und die französischeReiterei in der Flanke angreifen mußte. Die Tapferkeitund Umsicht der russischen Reiterei begünstigte das Un-ternehmen ; eben so daß die französische Reiterei langeEngpaße bei Kroitsch und Nieder-Krain zu durchziehenhatte, die vom Geschütz und Gepäck beinahe verstopftwaren. Macdonalds genannte Reiterei konnte daherdurchaus nicht aufmarschiren, und mußte im einzelnenGefecht untergehen, obgleich zwei Brigaden FußvolkHülfe zu bringen versuchten. Fort und fort wurde dasFußvolk in den Engpaß, aus welchem es hervordringenwollte, zurückgeworfen. Als aber endlich die Russen denGeschützpark des Uten Armeecorps eroberten, kam Un-ordnung in die französische» Glieder; bald allgemeineFlucht. Die Franzosen wurden größtentheils in die Kaz-bach und in die wüthende Neisse gesprengt, zwei Flüsse,deren Wasserstand durch den Regen auf das Höchste ge-stiegen war. Auch General Lauriston, nachdem erverschiedene vergebliche Versuche gemacht hatte, den Ge-neral Längeren bei Hennersdorf aus dem Felde zuschlagen, schickte sich an zum Rückzug, als er die Nie-derlage des Großtheils vom Heere vernahm.