121
Macdonalds Schlachthaufen wichen in größterUnordnung von allen Seiten. Schon schien bei der einbre-chenden Nacht eine Schlacht beendet, welche seit 3 UhrNachmittags begonnen hatte, als ein unvorhergesehenerUmstand den blutigen Kampf erneuerte. MarschallMacdonald, da er seine Niederlage sah, glaubte nochdie Folgen dieses Unglücks durch eine Unternehmung un-schädlich machen zu können. Er ließ den Zten Hecrtheil,welcher am Eingänge des Kroitscher Engpaßes stehen ge-blieben war, mit i6 Stücken Geschütz, schnell bei Schmök-witz durch die Kazbach ziehen, um den rechten Flügelder Verbündeten zu überraschen. Aber auch das miß-lang ; denn die russischen Generale Newerowsky un!)Liewen von dem Armeecorps Sacken waren demneuen Feind eben so schnell entgegengezogen, und triebenihn nach bedeutendem Verlust zurück.
Am folgenden Tag (27. August) wurde noch Lair-rt st ons Heertheil, welcher nach Goldberg zurückzog,lebhaft von Lang er vns Corps verfolgt, und verlor 22Stücke Geschütz und viele Gefangene. Längeren be-setzte darauf Goldberg. Am 26. August aber ging dasschlesische Heer über die Kazbach, wahrend der RückzugMacdonalds immer gefährlicher wurde. Denn derfortdauernde Regen verursachte das Austreten aller Flüsseund Bache. Weil nur noch bei Vunzlau über den Vobrzu kommen war, eilten die Geschlagenen dahin. DieUnfälle Macdonalds zu vermehren, war GeneralPüthod mit einer französischen Division (schon am 26.August) über Schönau und Jauer in den Rücken desBlücher isch en Heeres entsendet worden, und erfuhrnun dort von der verlorenen Schlacht. Entfernt und