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führen. Schlesien und Blüchers Heer waren kn Si-cherheit. Der österreichische Feldherr entsagte einsweilenfernern Versuchen auf Sachsens Hauptstadt, führte dasHeer auf die Anhöhen in der Nahe derselben zurück undstellte es in Schlachtordnung auf. Die Abtheilungen un-ter Wittgen stein, als das Aeußerste des rechten Flü-gels, dehnten sich voin linken Elb-Ufer bis zu der nachPirna führenden Heerstraße aus; zwischen dieser Straßeund dem Dorfe Strehlen, nahm der Heertheil Kleist denRaum ein; zwischen den Dörfern Strehlen und Racknitzsah man den österreichischen Heertheil Colloredo ent-wickelt; links demselben bis zum Dorfe Planen lagertendie Oesterreichs unter Chasteiler; ihnen diente hinterPlauen die Division Bianchi zum besondern Rückhalt,während die russischen und preußischen Garden und dierussischen Grenadiere, unter Barclai de Tolli, hinterStrehlen , dem Heere einen allgemeinen Rückhalt bildeten.Der linke Flügel des Ganzen breitete sich bis jenseits desPlauenschen Grundes aus. Giulay' s Heertheil nahmda Stellung vor Plauen bis zum Dorfe Gorbitz ; an die-sen schloß sich der äußerste linke Flügel des Heeres unterGeneral Metsko, zugleich der Vortrab vom HeertheilKlenau, in der Richtung gegen das Dorf Vriesnitz.Dieser linke Flügel stand freilich ganz in der Luft; aberKlenau war bestimmt, den noch übrigen Raum zwi-schen dem Heere und dem Elb-Ufer auszufüllen.
Kaiser Napoleon hatte während der Nacht vom26. zum 27 . August, durch die Truppen, welche nochauf dem Marsch von Stolpen her begriffen waren, dienöthigen Verstärkungen empfangen. Vor Anbruch desTages (27. August) stand sein Heer zur Schlacht geord-net. Sei« linker Flügel, nämlich Per Heertheil Victor