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Vierter Band.
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und die Reiterei unter Latonr -Maubourg waren unterdem K'vnig von Neapel vor dem Wilsrufer Thoraufgestellt; Marmont und St. Cyr bildeten die Hee-resmitte des Ganzen, welche Napoleon in Person be-fehligte, und in dichten Massen vor Dresden , die dreihinter ihr gelegenen großen Schanzen deckte, zugleichauch an der alten Garde, sowohl Fußvolk als Reiterei,tüchtigen Rückhalt hatte. Marschall Ney befehligte denlinken Flügel des Ganzen, der aus 4 Divisionen der jun-gen Garde unter Marschall Mortier, und aus der Rei-terei unter General Keller mann, zusammengesetzt, aufder Pirnacr Straße, beim großen Garten und in den dor-tigen Anßenwerken aufgestellt war.

Dem französischen Kaiser war die Schwächedes linken Flügels in der feindlichen Stellung nicht ent-gangen. Dahin wollt' er seine vornehmste Kraft richten.Früh Morgens (27. August) eröffneten seine leichten Trup-pen das Gefecht, welches um 7 Uhr ernsthaftere Gestaltannahm, als das gegenseitige Geschütz seine lebhafte Wir-kung begann. Der König von Neapel, begünstigetdurch fürchterlichen Regen und Sturm, rückte auf derFreiberger Straße gegen die Oesterreichs , deren Divi-sionen Alois Lichte nstein und Weissenwolf sichtapfer vertheidigten, jedoch meist nur mit der blankenWaffe, weil wegen des dichten Regens kein Gewehr los-gehen wollte. Gleichzeitig wurden die Dörfer Nauslitz,Wölfnitz und Gorbitz , als Hauptpuncte des österreichi-schen linken Flügels, bestürmt und erobert, und dadurchdie Verbindungen der Truppen des Generals Metsko(auf der Freiberger Straße) mit der Division Lichte li-sten! (auf der Dipoldiswalder Heerstraße), unterbrochen.Fürst Lichtenstein, so wie bald darauf der ganze Theil' des