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Vierter Band.
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des österreichischen linken Flügels unter Feldmarschalllieute-nant Weissenwol f, mußte den Rückzug antreten. Dochzum Schutze desselben blieben die Dörfer Zanberoda,Altfranken und Pesterwitz besetzt.

Der König von Neapel wählte diesen Zeitpunct,"um mit seiner gesummten Reiterei über den vereinzeltenschwachen Heerthcil Metsko's herzufallen, wahrendVictor dem gleichen Corps in Flanke und Rücken drang.Von allen Seiten mit überlegener Macht gedrückt, wardder österreichische Heertheil überwältiget. Beinahe nennBataillons Fußvolk, mehrere Generale und l6 StückeGeschütz sielen in des Siegers Hände.

Die Mitten der beiderseitigen Heere hatten indessenununterbrochenen Geschützkampf bestanden, bis hier end-lich tiefe Massen französische» Fußvolks gegen die Höhenvon Strehlen zogen. Sie hatten diese schon erstiegenund wollten nun auch das Dorf Leubnitz nehmen. Hieraber kämpften ohne Wanken die Preußen, unterstütztdurch russisches Fußvolk. Zuletzt stellte sich der PrinzAugust Ferdinand von Preußen an die Spitze seinerLandslcute, und warf mit Ungestümm die französischen Streithaufen bis Strehlen , dann bis aus rothe Hauszurück.

Napoleon verstärkte nun seinen linken Flügel,um zu versuchen, ob er glücklicher gegen den rechten Flü-gel, als gegen die Mitte der Verbündeten seyn könne.Marschall Mortier rückte vorn Blasewitzer-Wäldchenund vorn großen Garten gegen das Dorf Srriesen, er-oberte es, drang über Grnna, Erünwicse, nachdem^Landgraben und endlich zum Dorfe Seidnitz vor. Als! auch dieses erobert war, und die Franzosen nun auf daörussische Geschütz bei Rineck wiederholt anstürmten, wur-IV. 7tes Buch. y