Reiterei die Stadt Lukkenwalde; die 2te Brigade (Ha-bermann) ließ er in der Tages vorher genommenenStellung. Noch des Morgens (20. Augusts) führte derfranzösische Genera! Amey seine leichte Reiter-Brigadeund das Bataillon des bayerischen Lten Linien-Regimen-tes , zur Erkennung des Feindes gegen Jüterbok; erfand diesen Ort aber unbesetzt. Einige Stunden spaterwurden jedoch auf der Straße nach Trebbin die Postender Reiter-Division Lorges , aber ohne Wirkung, vonfeindlicher Reiterei angegriffen, welche General Win-zingerode unter dem General Czernitschef ausge-schickt hatte, um Oudinvts Unternehmungen gen Jü-terbok, Belitz, Trebbin zu beobachten.
Die Stellung der Generale Lorges und Raglo-wich bei Lukkenwalde war folgende: die Stadt selbst,nebst ihren zahlreichen Ausgängen, ward durch 120 Bay«er», (von jedem Bataillon 30 Mann), vertheidiget.Das bayerische Bataillon Fortis stand mit einer Hau-bitze auf der Straße nach Trebbin . Links vor demselbenbewachte das Bataillon des 3ten bayerischen Regimentesmit einer Kanone die nach Treuenbrietzen und Jüterbokführenden Wege. Der Weg nach Gottow ward durch daSBataillon des 8ten Regiments und eine Haubitze beo-bachtet. Rechts von dieser Straße lagerte das Bataillondes iZten Regimentes, welches eine Kanone auf derAnhöhe selbst vortheilhaft gestellt hatte. Eine Brigadedes Generals Lorges befand sich vor Lukkemvalde, aufder Straße nach Trebbin ; die andere Brigade und derübrige Theil des bayerischen Geschützes lagerte hinterLukkenwalde. Die Gegend um letztere ist eine großeEbene, linker Hand der Stadt mir Graben und Sümpfendurchschnitten. Die Stellung hier war also vor jedem