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Vierter Band.
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war, vertrieb aus Dessau den schwedischen Vortrab, dersich nach Noslan in den dortigen Brückenkopf zurückzog(27. September). Marschall Ney aber fühlte sich zuschwach, um mit Ernst den Brückenkopf anzugreifen.Daher fielen in jenen Gegenden bis Ende Septembersmir unbedeutende Posten-Gefechte vor.

Während Napoleon in den letzten Tagen seineHauptmacht gen Böhmen geführt hatte, war Blücherthätig gewesen, sich dem rechten Elb-Ufer immer mehrzu nähern. York und Längeren waren in Vantzeneingerückt (15. September), die Russen unter dem Gra-fen St. Priest besetzten Nensalza und Neustadt. Ge-neral Sacken aber mußte sich eiligst bei Camenz aufstel-len , theils um den rechten Flügel des schlcsischen HeerSzu decken, weil Murat nach Großenhain gezogen war,theils um Verbindung mit Tauenziens Corps zu er-öffnen. Das schlesische Heer hatte (17. September) alsofolgende Stellung: der Eroßtheil Sackens bei Ma-riastern; sein Vortrab bei Camenz ; die Heertheile Yorkund Längeren bei Bantzen; deren Vortrab einehalbe Stunde hinter Bischofswerda ; die russische Divi-sion Kapczewiz hielt Neustadt; die/Österreicher un-ter Bnbna hielten Vurkersdorf besetzt. General T a u-enzien zog von Herzberg , aufwärts der schwarzen El-ster, nach Elsterwerda , worauf sich die vom Königevon Neapel aus Großenhain nach Stolpenhain vorge-sandten 4,000 Franzosen auf ihren Großtheil zurückzogen.

Napoleon von Blüchers Fortschritten unter-richtet, beschloß diesen entweder gänzlich aus dem Feldezu schlagen, oder ihn wenigstens von Dresden zu entfer-nen. Er verließ (am 22. September) Dre'sden, er-