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Vierter Band.
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reichte Harkau, und ließ den Zten, 5ten, und iirenHeertheil ungesäumt nach Bischoföwerda vorrücken. BeiGoldbach und Drebnitz hatte der preußische und russi-sche Vortrab Stellung. Er vertheidigte sich tapfer, gingnur vor der Uebermacht zurück und räumte noch amnemlichen Tag (22.) auch die Sadt Bischoföwerda.Eben so vertheidigten auch am folgenden Tag (23. Sep-tember) di» Vortruppe» deö schlesischen HecreS, obgleichdurch Napoleons Bewegungen immerwährend zumRückzug gezwungen, jede Spanne Bodens und den soge-nannten Vischofswerda'er Wald. Die Franzosen drangenbis Gödau fort. Hier aber breitete sich die bis Bautzen fortlaufende Ebene aus, in welcher Blücher sein Heerzur Schlacht künstlich geordnet hatte, nachdem er schonin der Nacht vorher den General Sacken hatte Stel-lung bei Pielschwitz nehmen lassen. Dadurch ward Na-poleons Flanke und Rücken bedroht, setzte er andersseine Angriffs - Bewegung fort. Napoleon aber er-kannte das Wagniß wohl; er ging daher für seine Per-son (24. September) nach Dresden zurück, und Mac-donald mußte mit den 3ten, 5ten und Uten Heertheilin eine Stellung bei Weissig vor Dresden zurück. Auchdie Polen unter dem Fürsten PoniatowSky gingenüber die Elbe zurück; nur der König von Neapel bliebnoch in Eroßenhain. Der Heertheil St. CyrS hattefortwährend die alte Stellung bei Pirna und Vorna;Graf Lobau hielt Gieshübel, Marschall Victor Frei-berg besetzt.

Das Hauptheer der Verbündeten in der Nahe vonTbplitz machte keine Bewegung, ja die Reiterei und Ar-tillerie bezog sogar ausgedehntere Quartiere, um ihrenUnterhalt zu sichern (22. Septembern) General Ben-