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Vierter Band.
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zog nun gegen das Beobachtungsheer, welches, unter demVicekdnig von Italien, hinter der Etsch die italieni-schen Lander beschützen sollte. Während dessen war abereine Abtheilung des österreichischen Heeres unter dem Ge-neral Fenner über Lienz, Toblach , unmittelbar genTyrol vorgerückt, ja dessen Vortrab, mit Anfang Sep-tembers, schon in der Nahe von Toblach erschienen. Zwarhatte Prinz Eugen den General Vonfanti eiligst ausdem Lager bei Montechino nach Trient ziehen lassen;dieser hatte auch (8. September) seine ganze Division, mitAusnahme eines Bataillons, bei Trient vereinigt, Brixen besetzt, und eine Compagnie bei der Mühlbacher Klause.Diese Compagnie aber ward ( 11 . September) vom Vor-trab Fenn ers angegriffen, die Klause erstürmt, woraufdann auch Vriren, endlich sogar Trient , von der italie-nischen Division Vonfanti verlassen wurde, wahrendFenners Truppen bis Botzen vordrangen.

Diese Unternehmungen der Oesterreichs, .- im Puster-thale und in dem südlichen Theil des ungeschützten Ty-rols hatten in den Köpfen der ehemaligen Aufrührer denWahn erweckt, daß sie jetzt mit leichter Mühe die beste-hende Ordnung der Dinge umstürzen, und ohne Scheuplündern und rauben könnten. Siederer und Asch-bacher waren daher wieder im Achenthal erschienen.Bald kam auch der bekannte Speckbacher zum Vorschein,und unterstützt durch einen zum Aufstand mahnenden Auf-ruf, angeblich vom General Fenner, (S. Beilage 4)forderte er alle Tyroler zum abermaligen Verrath an ih-rem rechtmäßigen Landesherrn auf. Doch das TyrolerVolk war nicht mehr, wie sonst. Es kannte das gerechteund menschenfreundliche Wesen Maximilian Jo-sephs, und hielt jetzt auf Pflicht und Ehre. Nur we-