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Vierter Band.
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„ige aus den Hefen des Volks, sammelten um jenenSpeckbacher eine Räuberbande von etwa zwanzig Kö-pfen, welche in der Nähe von Innsbruck , aus gut ge-wählten Schlupfwinkeln, ihr Wesen trieb, in der Nachtvorn !5. bis 16. September die Landrichter von Steinach,Stubay, einen Gerichts - Adjuncten , gefangennahm,rein ausplünderte, und gleich wirklichen Wegelagern,vorzüglich die Straße von Innsbruck nach Schönberg un-sicher machte. Diesem Unwesen einiger Bbsewichter zu be-gegnen, wurde das Volk über sein wahres Interesse, durcheinen Aufruf des Generals Grafen Wrede, und durchähnlichen des General-Commissärs Freiherr» von Ler-chenfeld aufgeklart. sS. Beilagen 5 und 6). Demthätigen und umsichtigen L erchenfeld ward aber durchWredes Anordnung Kraft gegeben, daß die drei baye-rischen Bataillons bei Rattenberg und Wbrgel eine Com-pagnie zu Ablösung des im Achenthal stehenden Fußvolkes,zwei Compagnien aber, zum Schutz von Hall, absandten.Dagegen mußte Oberstlieutenant Herrmann schnell mitseinem Bataillon von Hall auf dem Berg Jsel, und mit3 Compagnien die Umgegend von Schönberg und Stei-nach von den Räubern säubern lassen; OberstlieutenantMerz hinwieder bei Reith, zwei Compagnien an die Mar-tinswand entsenden, die Verbindung mit Innsbruck und demBerge Jsel zu unterhalten. Bald verschwand jede Spur derRäuber. Bald ward auch, in Folge desUnteryandelnsderverbündeten Monarchen mit dem König von Bayern eineArt Waffenruhe von beiden Theilen gegenseitig anerkannt.Kaum verdienen die kleinen Ereignisse Erwähnung, wel-che zu jener Zeit noch beurkundeten, daß Bayern gegenOesterreich noch im feindseligen Verhältniß stand. Doch be-rühren wir sie, der Vervollständigung der Geschichte willen.