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Vierter Band.
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Am LZ. August näherten sich bsterreichische Streif-partheien der Festung Salzburg bis auf zwei Stunden,zogen jedoch bald wieder zurück.

Am 27. August Nachts dreiviertel auf 1 Uhr erschienwieder eine bsterreichische Abtheilung unvermuthec vor die-ser Festung selbst, und zog vor den Barrieren des Linzer -uud Mirabellen-'Thores vorbei, die Salzach abwärts, nach-dem sie auf die verschiedenen bayerischen Posten Feuer ge-geben hatten. Die Wachsamkeit der Besatzung veranlaßtesogleich deren Rückzug. — Um den Punct Salzburg vorjeder Ueberraschung von der Linzer - und Gratzer-Straßeherzu sichern, ließ General Wrede vor Laufen auf demrechten Salza-Ufer einen Brückenkopf bauen, und mit 4Compagnien des 11. Regimentes und einer halben Bat-terie besetzen.

Als der Oberst von Epplen den ihm anvertrautenOberbefehl von Salzburg kaum übernommen hatte ( 16 .September), ward das Piket außerhalb des Linzer-Tho-res von einem Officicr und 20 österreichischen Uhlanen an-gegriffen, die äußerste Schildwache getddtet und 2 Mannder äußersten Vormachten gefangen. Bald darauf warauch das, aus einem Officier und 18 Mann bestehendeHauprpiket vor jenem Thor umzingelt. Die Bayern schlu-gen diese Streifer aber in die Flucht, tbdteten ihnen einenUhlanen, nahmen einen gefangen, und erbeuteten dabei2 Pferde. — Hier endete ein Kriegs-Spiel, welches ohneVorwissen der Oberbefehlshaber beider Heere, ohne Nutzenbegonnen, nur manchem Landmann verderblich gewor-den war.

Der gte October war's , welcher an Oesterreich undBayern die friedlichen Verhältnisse unter sich zurückgab,und beide Volker für die Unabhängigkeit Deutschlands ver-