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Vierter Band.
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henden Heere sogleich anzureihen *). Der König geneh-migte also die Errichtung freiwilliger Jagerbataillone,denen er die Städte München, Baireuth, Ansbach, Augs-burg, Regensburg, Passau, Kempten, Salzburg undInnsbruck zu Sammelplätzen anwies, und die innereGestaltung der übrigen Feldbataillons bewilligte**). Un-ter der Benennung frevwilliges Husarencorps bildete sichin kurzer Zeit eine Reiterei, zu welcher eine Menge Per-sonen, selbst der ersten Familien des Landes strömten,die sich auf eigene Kosten mit Waffen, Kleidung undPferden versahen ***). Die Leitung dieser allgemeinenLandesbewaffnung übernahmen unter dem mit glühenderVaterlandsliebe beseelten Kronprinzen Ludwig, die er-sten Edlen und Staatsdiener des Reiches s). SolcheAnstrengungen erforderten außerordentliche Geldmittel.Sie wurden in fortdauernden großen Abgaben und Liefe-rungen, in der Erhebung einer außerordentlichen monat-

*) Es war der Graf Preysing, Oberbefehlshaber des Ge-birgsschüHen-Corps, welcher mit einem großen Theile seinerOffnere, Unterofficiere und Schützen zuerst das Anerbietenmachte, gegen den äußern Feind zu ziehen. Er gab die Ver-anlassung zu Errichtung der Jägerbataillons, und ward alsMajor an die Spitze des JägerbataillonS gestellt, welches erin München neu errichtete.

") Ein jedes Jägerbataillon sollte aus 6 Compagnien, eine jedeCompagnie aus 4 Offneren und i66 Jägern bestehen.

"*) Die erste Bildung des Husarencorps ward dem Legations-Rath von Zurwesten anvertraut,s) Die vorzüglichsten Unter-Anführer des Kronprinzen waren:im Regen- und Oberdonaukreis der Generallieutenant GrafEckart, im Jsarkreis der Appellationsgerichts-PräsidentFreiherr von Leyden, in Franken und Schwaben der Fürst»on Oettingen-Wallerstein .