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lichen Kriegssteuer (S. Regierungsblatt vom 25. Sep-tember lötS), zu welchen die Bayern jedes Geschlechts,welche irgend ein eigenes Einkommen besaßen, beygczo-gen wurden, endlich aber auch in den großen freywilli-gen Beiträgen aufgefunden, welche so viele edle Bayern auf dem Altar des Vaterlandes niederlegten. Diese durchdas Regierungsblatt bekannt gemachten Geschenke alleinbetrugen in kurzer Zeit die Summe von ZZ7,000 Gulden,und dieß zu einer Zeit, wo fortdauernd zahlreiche Trup-pen durchs Land zogen und im ganzen Reiche schwere Lie-ferungen aller Art für die verbündeten Heere gemachtwerden mußten. Außerdem aber hatten sich Vereine ed-ler Frauen gebildet, welche die Sorge für Kranke undVerwundete des Heeres, Männer-Vereine in den vor-züglichsten Städten dos Reiches, welche die Bekleidungund Bewaffnung Unbemittelter übernahmen.
Nur durch eine solche Begeisterung ward möglich,daß in vier Monaten, acht Bataillone Fußvolk und zwölfGeschwader Reiterei neu errichtet, eine dem Heere imFelde stehende Ergänzung von 40,000 Mann, und im In-nern des Landes zur Vertheidigung eine verhältnißmäßiggroße Streitkraft aufgestellt werden konnte, daß das Kö-nigreich dadurch in die zweite Reihe des europäischen Staaten-Bnndes gegen Napoleon emporgehoben wurde.
Eine andere Wirkung der veränderten Staats-Ver-hältnisse Bayerns offenbarte sich gleichzeitig in Bezug aufden Handels-Verkehr. Das Verbot und die Zölle vonColvnial - und englischen Waaren wurden aufgehoben,und die Handels-Verbindungen mit dem österreichischenKaiser-Staat und den benachbarten deutschen Ländernwieder hergestellt.