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Heerbewegungen und Gefechte vor derSchlacht bei Leipzig . Vom z. bis iz. Oktober.'
Wir kehren nun wieder zur Bühne größerer Ereig-nisse, zu jenen Gefilden Sachsens zurück, wo, wie einstin den pharsalischcn Feldern entschieden werden sollte, wemdie Herrschaft der Welt gehöre.
Benningsens Ankunft zu Leutmeritz (26. Sep-tembers) mit dem russischen Heere ward für die Verbün-deten das Zeichen zu erneuerter Thätigkeit. Es hattenaber die verbündeten Monarchen beschlossen, ihre Ge-sammtkraft an den Grenzen Sachsens in zwei Haupttheilenconcentrisch gegen Napoleon zu führen. Das Haupt-heer und die Armee des Generals Benningse» solltenin Napoleons rechter Flanke, Blücher aber, vereintmit dem Kronprinzen von Schweden in der fran-zösischen Heere linker Flanke vorrücken.
General B l ü ch e r wandte sich daher mit seiner Haupt-macht (28. September) von Bantzen nach Elsterwertha,und ließ die Truppen des Fürsten Czerbatow, inVerein mit österreichischen leichten Truppen unter Gene-ral Bubna, zum Schutze der Lausitz zurück. Die bis-her bei Großenhain im Lager gestandenen Franzosen gin-gen bei Meißen auf das linke Elb-Ufer zurück, verfolgtLurch den Vortrab des Generals Sacken, unter demGeneral Wasiltschikow, weil es darauf ankam, denFeind über Blüchers wahre Absicht zu tauschen. Wa-siltschikow beschoß (wahrend des 29. und zo. Sep-tembers) den bei Meißen angelegten Brückenkopf. Blü-cher ging indeß von Elsterwertha (l.October) über Herz-berg (am 2. October) nach Jessen, und führte (z. Oktober)!V. 7KS Buch. 14