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daS schlesische Heer ohne Widerstand über die Elbe, wosich in dieselbe die schwarze Elster ergießt. Aber TagSvorher hatte schon General Bertrand mit 18,000 Manneine durch Verschanzungen, Gräben und Verhaue umgür-tete Stellung bei Wartemburg genommen. Blücher ließsich nicht aufhalten, sondern sogleich durch den GeneralPork, Vertrands Stellung angreifen. Ein blutigerund hartnäckiger Kampf dauerte von Morgens 8 Uhr bisNachmittags r Uhr. Zu dieser Zeit errang der PrinzCarl von Mecklenburg den Besitz des Dorfes Bled-dien, und General Bertrand, als er sich in der Rech-ten umgangen sah, mußte den Rückzug nach Kemberg und Wittenberg antreten, nicht ohne Verlust an Geschützund Gefangenen. Blücher , jetzt mit seiner ganzen Machtam linken Elb-Ufer (4. Oktober), verlegte sein Hauptge-lager nach Düben (5. Oktober).
Gleichzeitig hatte das Heer des Kronprin; en vonSchweden bei Acken und Roslan die Elbe überschrit-ten (4. und 5. Oktober) und seine Verbindung mit demschlesische» Heere über Ragun und Jessnitz angeknüpft.General Thümen blieb mit seinen Truppen vor Wit«tenberg stehen. Und da Marschall Ney den einzig ihmzu Gebot stehenden Heertheil Regnier zur Behauptungseiner bisherigen Stellung bei Dessau für zu schwach hielt,zog er über Vitterfeld (3. Oktober) nach Leipzig zurück(5. Oktober).
Schon aber war das Hauptheer der Verbündeten involler Bewegung, auf der Straße von Sebastiansberg nach Chemnitz in Sachsen einzudringen. Der 'österreichi-sche General Mohr war schon mit dem Vvrtrab deSHeertheils Klenau bei Chemuitz (4. Oktober ), wo ervon einem Theil der Polen unter dem Fürsten Ponia-