towSky angegriffen wurde. Erst nachdem HetmannPlatow mit seiner Reiterei in der Pole» rechte» Flankeerschien, wandten diese gen Penig und Mittweyda zurück.Fürst Schwarzenberg verlegte (5.Oktober) sein Haupt-gelager nach Marienberg .
Napoleon , von dem Elb-Uebergange des schlesi-schen Heeres berichtet, beschloß dem General Blücherentgegen zu ziehen, und überhaupt eine allgemeine Ver-einigung der verschiedenen feindlichen Heeresmassen zuverhindern. Die kaiserlich französischen Garden, der Zteund lite Heertheil rückten aus Dresden , längs beidenElb - Ufern nach Meißen (5. Oktober). Marschall Ma c-donald mußte, zu Deckung dieser Bewegung, mit 7 Ba-taillons Fußvolk und einigen Geschwadern Reiterei, überFischdorf gegen Stolpen , hier mit dem General Bu bnaein leichtes Gefecht anzetteln, und dann unverweilt wie-der nach Dresden zurück. Napoleon für seine Personverließ die sächsische Hauptstadt erst am 7. Oktober undfand sein Heer (8. Oktober) zu Wurtzen. Ihm folgtenauf dem Fuße die schwachen Reste der bayerischen Divi-sion Raglowich, über welche nach Abgang des bishe-rigen Anführers General Maillot den Oberbefehl über-nommen hatte (5. Oktober). Diese Division deckte dasHauptgelager Napoleons *).
*) Generallieutenant von Raglowich hatte bereits (unterm28 . September) den königlichen Befehl empfangen (16. Sep-tember), durch kluge Unterhandlungen im Hauptgelager desKaisers Napoleon die Erlaubniß zu erhalten, mit demRest seiner unterhabenden Division den Rückzug inS Vater-land antreten zu dürfen. Dieser Befehl war ihm (22. Sep-tember) nicht allein erneuert, sondern auch dahin ausgedehntworden, daß er ungesäumt und trotz aller Hindernisse den
14*