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Vierter Band.
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Fürst Schwarzenberg hielt dafür, Napoleon habe seine Hauptmacht bei dem Puncte Wachan verwen-det. Der Prinz von Hessen-Homburg mußte daher mitseinen Truppen auf das rechte Pleiße-Ufer, um dort diekampfenden Abtheilungen zu unterstützen.

Als Napoleon das bisherige Mißlingen seiner Un-ternehmung auf die Heermitte der Verbündeten sah, ent-schied er sich einen neuen Angriffs-Versuch mit große»Reitermassen zu wagen. Es war etwa i Uhr Mittags,als General Kellermann mit beinahe 6,000 Pferden,und unter dem Schutze mehrerer Vierecke Fußvolks, ausWachau gegen Grostewitz und Erobern hervorbrach. Ee-neral Lewachow konnte wirklich dem Anprall solcherMasse nicht widerstehen; gerieth in Unordnung und mußtezurück ziehen, von der französischen Reiterei lebhaft ver-folgt. Aber General Gr. Nostitz hatte bereits mit derösterreichischen Reiter-Reserve die Pleiße überschritten.Er nahm jetzt mit drei schweren Reiter-Regimentern diesiegreiche französische Reiterei in der Flanke, und durch-brach mehrere sie schützende Vierecke des Fußvolks. Alleinder glückliche Erfolg auf diesem Puncte stellte noch immerkein Gleichgewicht für beide Theile her, sondern die Fran-zosen bliebe» im großen Vortheil.

Während dieser Vorgänge links Wachau, zeigte sicheine andere Streitmasse der Franzosen auch rechter Handdesselben Dorfs. Es war der König von Neapel, wel-cher mit etwa 4,000 Pferden gen Gossa anstürmte, unddie dort aufgestellten 10 Geschwader leichter Reiter derrussischen Garde über den Haufen warf. Den französi-schen Reitern folgten verschiedene Massen Fußvolks, wel-che die Auenheimer Schäferei wegnahmen. Abermalsschien das Durchbrochenwerden der Heermitte der Der-