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Vierter Band.
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Schlacht von Hana».

In der Morgenfrühe gegen 8 Uhr (deS 2g. Oktobers)brach eine französische Abtheilung von etwa 4,600 Mann,Fußvolk und Reiterei, aus dem auf der GclluhauscnerStraße gelegenen Lamboi-Wald hervor, entwickelte sichin Schlachtordnung und zog zum Angriff der BrigadeDeroy . Die Wirkung des bayerischen Geschützes brachteaber bald Unordnung in die französischen Reihe»; und denAugenblick benutzend, griff die Brigade mit Ungestümman, schlug die Franzosen zurück, entriß ihnen zwei Ka-nonen, und machte viele Gefangene. Wahrend diesesKampfes schloß sich auch die leichte russische Reiter-Ab-theilung Kaisarof, welche auf Seitenwegen dem fran-zösischen Heere vorangezogen war, thätig mitwirkend andie Bayern . Als die Mittagsstunde herannahete, verei-nigte General Graf Wrede sein gesummtes Heer in undbei Hanan. Es war in Allem 30,000 Mann stark; dennGeneral Graf Spretti war mit einem kleinen Heer-haufen in und bei Würzburg stehen geblieben; GeneralRechberg hatte seine Division nach Frankfurt geführt,und General Volkmann sollte mit seinen Abtheilungenbei Gellnhausen kämpfen. Der Tag verging ohne bemer-kenswerthes Ereigniß. Nur die gegenseitigen Vormächtenschlugen sich herum. Die Bayern machten mehrere hun-dert Gefangene, worunter sich bei 6o Officicre befanden.

Noch immer stand Wrede über die Stärke des Fein-des, den er erwartete, in Ungewißheit. Die Berichtewechselten noch immer, bald, der Feind sey 60,000, balder sey nur 20,000 Mann stark. Indessen hatte er aller-dings mehr Grund, das letztere zu glauben, weil der FürstSchwarzenberg noch in einem Schreiben aus Holleben