cher abgehalten haben, nach Schlesien zu deta-schircn, wenn der Herzog bei Liebendahl gestan-den hatte; denn verwegene Unternehmungen wa-ren überdem nie ihrem Geiste angemessen, siehaben sich nie durch kühne Bewegung ausge-zeichnet.
Daß die Oesterreicher den Herzog, wenndieser bei Liebendahl stand, von der Mark undvon Glogau abschneiden konnten, daran war garnichts gelegen, denn er war durch die Festun-gen in Schlesien hinlänglich basirt.
Schlug der Herzog den Theil der Oester reichs , den sie vor ihm etwa bei Marklisse ste-hen ließen, um den Marsch des ander» nachSchlesien zu masguiren, so konnte er sich diesemgerade in den Rücken setzen, ohne doch selbstfür seine Subsistcnz besorgt seyn zu dürfen, dieer alsdann von der Elbe aus Dresden her be-ziehen konnte; denn er fand sich immer von derandern Seite basirt, wenn er auch von Schle-hen wäre abgeschnitten worden. Jedoch mußtevr den geschlagenen Theil der Oesterreicher nachBöhmen treiben, welches nicht schwer gewesenseyn würde.
Die Unternehmungen der Oesterreicher inSchlesien waren immer nicht basirt, so lange sieSchwxidnitz noch nicht erobert hatten^ WaS