367
Brettern zum Schutz gegen die herabgeworfcnen Brennmate-rialien und Bomben diente.
In der Nacht zum isten Januar iZu wurde die Feschsetzung im Graben vollständig ausgeführt. Die Mineurs fan-den aber ein so hartes Mauerwerk, daß, ohnerachtet sie sich allehalbe Stunden ablösten, doch ihre Arbeit sehr wenig fortrückte.Die Artillerie erbaute die Breschbatterie, No. 1.2, links derGrabenfahrt auf dem Rande der Contrescarpe. Gegen denWaffenplatz am halben Mond wurde mit der doppelten, stehen-den Sappe gezackt vorgegangen, und sich zugleich so festgesetzt,daß man zu der Bresche gelangen konnte, welche die Batterie,No. 6 , in die Courtine dicht neben der linken Flanke desHalb-Bastions ziemlich gangbar gelegt hatte. Auf dem rechten Uferdes Ebro wurde eine gedeckte Verbindung nach dem von denFranzosen besetzten Brückenkopf geführt. Mit Anbruch desTages ergab es sich, daß die Spanier, aus Furcht vor demMineur, das Halb-Bastion fast gänzlich verlassen hatten.Das Schloß von Tortosa pflanzte nun früh um 1 o Uhr eineweiße Fahne auf, die Geschütze schwiegen, und zwei spanischeStaabs-Offiziers kamen zum Unterhandeln bei dem GeneralSuchet an. Die Garnison erbot sich, Tortosa zu räumen,wenn ihr freier Abzug nach Tarragona zugestanden würde;dagegen bestand Suchet auf Ergebung als Kriegsgefangene.Der Tag ging mit vergeblichen Unterhandlungen hin, keinSchuß fiel, am Halb-Bastion gingen aber die Arbeiten derFranzosen ununterbrochen fort.
Die dreizehnte Nacht, seit Eröffnung der Laufgräben,vom isten zum 2ten Januar, -war auch zugleich die letzte derBelagerung. Die Artillerie führte vier 24pfündige Geschützein die Bresch-Batterie, No. 12, ein, welche biMssWenStunden zwei, für zehn Mann Front sehr gangbare, Breschen