Marschall Davoust angreifen würde. — Da diehier versammelte Armee unmöglich wenige Schrittevon der Paffarge stehen bleiben konnte, und etwasgeschehen muste, so gefiel der Gedanke, die französi schen Corps einzeln zu schlagen, allgemein, was auchziemlich leicht schien, weil das Glück einer zweitägi-gen Offensive etwas dreister gemacht hatte;, auchkonnte das Vorrücken gegen die Passarge von russi-scher Seite eigentlich nur den Zweck gehabt haben,die Konzcnrrirung der französischen Armee zu hin-dern, und die verschiedenen Corps so rasch als mög-lich anzugreifen, und vielleicht einzeln zu schlagen.
Man bemerkte sehr deutlich bei.dem Feinde aufdem linken Ufer der Paffarge große Truppenbewe-gungen, besonders sah man viel Kavallerie, die auf8v Eskadronen angegeben wurde, nach der Gegendvon Liebstadt nach dem russischen rechten Flügel sichziehen.
Gegen Abend, wenige Stunden nach der Nük-kehr des Generals Benningse», „hiett die russischeArmee den unerwarteten Befehl, 4 Meile bis nachdem Dorfe Quetz zurückzumarschiren; die Avantgardeblieb an der Passarge stehen, und das Hauptquar-tier kam nach Glottau zurück.
Den Lten Juni des Morgens blieb alles ruhigstehen, ich sah jedoch beunruhigt und voll Erwar-tung der Zukunft entgegen, wie sie die Problemelösen würde. Um 10 Uhr des Morgens entstandein Allarm, weil die Avantgarde glaubte, von; Feinde